Mucha Museum

Aktualisiert am 18. Februar 2021 von Heike
Mucha Museum in Prague

Das Mucha-Museum liegt in Prags Innenstadt in einem ehemaligen Stadt Palais, dem Kaunitz-Palais.

Über 100 Werke des bekannten Jugendstilkünstlers Alfons Mucha sind hier ausgestellt.

Hier sind alle wichtigen Informationen zum Mucha-Museum gesammelt, dazu zählt der Eintritt, seine Geschichte und die Adresse.

Was kann ich im Mucha Museum machen?

In dem Mucha-Museum werden an die 300 Werke des bekannten Jugendstilkünstlers Alfons Mucha gezeigt.

Das Museum ist in sieben Themenbereiche aufgeteilt: Panneaux Décoratifs, Pariser Plakate, Documents Décoratifs, Tschechische Plakate, Bleistift- und Pastellzeichnungen, Fotografien und Memorabilia. Der bedeutendste Teil der Ausstellung über das Leben und künstlerische Werk von Alfons Mucha ist der Teil „Pariser Plakate“.

Einen Einblick in sein Leben soll das nachgestellte Atelier, das teilweise Originalmöbel enthält, vermitteln.

In dem Museums-Shop des Mucha-Museums findet man eine große Auswahl an Mucha-inspirierten Andenken.

Eintritt, Tickets und Führungen

Das Mucha-Museum ist ganzjährig geöffnet.

Die Eintrittspreise entnehmen Sie bitte der entsprechenden folgender Webseite.

Wie komme ich zum Mucha Museum?

Das Mucha Museum liegt am rechten Ufer der Moldau im Kaunitz-Palais im Zentrum Prags und ist und ist bequem mit der U-Bahnlinie A, Grüne Linie, und U-Bahnlinie B, Gelbe Linie, Haltestelle Můstek zu erreichen, von dort sind es wenige Minuten zu Fuß.

Geschichte

Das Mucha-Museum liegt in dem barocken Kaunitz-Palais im Zentrum Prags, das im Laufe des 19. Jahrhunderts mehrmals umgebaut wurde. Seit dem 13.Juni 1998 dient es als ständiger Ausstellungsraum für das Werk des Malers und Jugendstilkünstlers Alfons Mucha.
In dem Mucha-Museum werden auf einer Fläche von 500 Quadratmetern an die 300 Werke Muchas gezeigt, der als einer der herausragenden Repräsentanten des Jugendstils gilt.

Geboren am 24.07.1860 in Mähren arbeitete Alfons Mucha zunächst als Bürokaufmann. Nach einigen Jahren erhielt er jedoch verschiedene Aufträge für Bühnenmalereien und begann somit seine künstlerische Laufbahn.

Praktisch über Nacht berühmt wurde er, als er 1894 Sarah Bernhardt, die bekannteste westliche Schauspielerin der Jahrhundertwende, als „Gismonda“ malte, das 1896 entworfene Plakat „Kameliendame“ wird vielfach als einer der frühen Höhepunkte der Jugendstil-Plakatkunst betrachtet.

In den Jahren 1911 bis 1928 erschuf er ein monumentales Werk über die Geschichte der slawischen Völker, das „Slawische Epos“.

Er erstellte auch Entwürfe für Aktien- und Obligationsdokumente, Briefmarken, Banknoten und Versicherungspolicen. Die Bilder, die er als Amateurphotograph machte, dienten teilweise als Vorlage für seine Graphiken.

1901 wurde Mucha Ritter und 1934 Offizier der französischen Ehrenlegion. Mucha war Mitglied im Bund der Freimaurer.

Finanziell unabhängig, lebte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern auf einem Schloss nördlich von Prag. Nach der deutschen Besetzung der Tschechei wurde er inhaftiert und starb kurz nach seiner Freilassung an einer Lungenentzündung am 14. Juli 1939 in Prag.

Kontakt

  • Adresse: Panská 7, 110 00 Staré Město, Prague
  • Öffentlich: U-Bahnlinie A, Grüne Linie, und U-Bahnlinie B, Gelbe Linie, Haltestelle Můstek
  • Öffnungszeit: Für die genauen Öffnungszeiten klicken Sie bitte auf die entsprechende Webseite.

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